Artikel, Analysen, Berichte von RONALD BARAZON in der "Versicherungsrundschau"


 
 
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Versicherungsrundschau

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Versicherungsrundschau 2018 07


Die Position der österreichischen Versicherer: Bitte, mehr Europa! 

Interview mit Dr. Andreas Brandstetter, CEO der Uniqa Insurance Group AG und Präsident von Insurance Europe, KR Mag. Dr. Othmar Ederer, Vorstandsvorsitzender der GRAWE-Vermögensverwaltung und Präsident des Verbandes der Versicherungsunternehmen Österreichs VVO und KR Prof. Elisabeth Stadler, CEO der Vienna Insurance Group AG...
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Europa hätte die Chance, die Pensionisten besser zu stellen, die Aktiven zu entlasten und ... 

... der Wirtschaft Impulse zu geben. Ein Kommentar zum Pensionsantrittsalter in Europa

In der Politik, vor allem im Hinblick auf die jeweils nächste Wahl, stellt eine Frage alles andere in den Schatten: Wie werden die Pensionisten entscheiden? Das ist nicht verwunderlich: Fast jeder zweite Wähler in der EU ist entweder bereits Pensionist oder geht in absehbarer Zeit in Pension. So wird das Thema Pensionsreform in Wahlkämpfen häufig nur am Rande erwähnt.
Dabei wäre schon alleine eine Erhöhung des Pensionsantrittsalters eine Entlastung für Staat und Wirtschaft. Wenn in der EU und insbesondere im Euroraum nur jeder zweite im Alter zwischen 60 und 67 Jahren im Arbeitsprozess bleiben, wären Staat und Wirtschaft enorm entlastet. Pensionen wären leichter zu finanzieren und die Betriebe könnten mehr investieren und wiederum mehr Arbeitsplätze schaffen. Ein größerer, flexibler Arbeitsmarkt ist wiederum die Voraussetzung, dass auch Ältere länger arbeiten können. Die Entlastung der Aktiven trägt dazu bei, dass die Einzahlungen in die als Ergänzung der gesetzlichen Pensionen notwendige, private, kapitalgedeckte Altersvorsorge steigen und somit höhere Zusatzrenten finanziert werden können, die wiederum zur Aufbringung des für eine lebendige Wirtschaft ­erforderlichen Kapitals beitragen.
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Die Wahrheit ist manchmal unangenehm, aber die Patienten sollten die Ergebnisse der ... 

... Qualitätsmessung erfahren

Interview mit Dr. Michael Heinisch, Geschäftsführer der Vinzenz Gruppe..
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Versicherungsrundschau 2018 06


Die Fusion der Krankenkassen löst nicht die Probleme des Gesundheitswesens 

Die Bundesregierung will mit Wirkung vom 1. Jänner 2019 die neun Gebietskrankenkassen zu einer „Österreichischen Gesundheitskasse – ÖGK“ fusionieren und die fünf Betriebskrankenkassen in die neue ÖGK integrieren. Außerdem sollen die Sozialversicherung der Selbstständigen und die Anstalt der Bauern zu einem „Selbstständigen-Träger – SVS“ werden. Die Beamtenversicherung und die Anstalt für Eisenbahnen und Bergbau würden zur VAÖBEB verschmelzen. Somit käme eine Reduktion der aktuell 21 Sozialversicherungsträger auf fünf zustande: Neben den drei Fusionsanstalten sollen die Pensionsversicherung und die Unfallversicherung bestehen bleiben. Allerdings will man den Fortbestand der AUVA an Bedingungen knüpfen. Hervorzuheben ist, dass das Reformpaket in erster Linie die Krankenversicherung betrifft, während die Pensionsversicherung nicht im Fokus der Regierung steht. Bei nur fünf Anstalten wird die Rolle des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger kleiner und so soll der Hauptverband zum „Dachverband“ mit geringeren Kompetenzen werden...
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Versicherungsrundschau 2018 05


2017 – eines der schlimmsten Katastrophenjahre  

Das Jahr 2017 war eine der schlimmsten Katastrophenperioden der Geschichte, berichten übereinstimmend die beiden großen Rückversicherungsgesellschaften Munich Re und Swiss Re. Die gesamten Schäden aus Natur- und Man-made-Ereignissen wurden bei einer ersten Schätzung Anfang Jänner mit 330 Mrd. US$ und die Zahlungen der Versicherungen mit 135 Mrd. US$ angegeben. Noch sind nicht alle endgültigen Daten verfügbar, doch zeichnet sich bereits ab, dass die Gesamtschäden 337 Mrd. und die Belastungen der Versicherungswirtschaft 144 Mrd. US$ erreichen. 2017 war das Jahr mit den zweithöchsten je gemessenen Schäden...
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Das Gespräch mit dem Kunden ist für eine Versicherung unverzichtbar 

Interview mit Kurt Svoboda, Vorstandsvorsitzender von UNIQA Österreich und CFO/CRO der UNIQA Group

Versicherungsrundschau: Wie sieht die Zukunft der Versicherungswirtschaft aus?

Svoboda: Die Zukunft der Versicherungswirtschaft sehe ich zweigeteilt. Auf der einen Seite geht es um eine Optimierung des klassischen Versicherungsgeschäfts. Das bedeutet: Noch mehr Transparenz schaffen und noch mehr auf den Kunden zugehen. Im Vordergrund muss die Frage stehen: „Was erwarten die Kunden von uns?“ Das bedeutet aber auch Prozesse im Unternehmen zu verbessern und zu vereinfachen. Es gibt immer noch Abläufe – die sich aus der Historie ergeben haben – die aber zu komplex sind. In diesem Bereich kann die Profitabilität noch gesteigert werden...
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Macher: Eine Privatklinik versteht sich als Schutzschirm der Patienten 

Interview mit Primarius Dr. Josef F. Macher, Präsident des Verbandes der Privatkrankenanstalten

Das Spitalswesen entwickelt sich im Zeichen einer Reduktion der Betten. Die Privatkliniken haben aufgestockt.

Es ist nicht eine Vermehrung der Patienten zu beobachten, sondern eine Verschiebung. Die Menschen sind selektiver geworden und diesem Wunsch entsprechen wir. Die Privatkliniken ver- sorgen 115.000 stationäre Patienten im Jahr. Unser Verband zählt 39 bettenführende Privatkliniken, davon etwa 25 größere Häuser. ..
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Versicherungsrundschau 2018 04


Auch bei selbstfahrenden Autos gilt unverändert: Der Fahrzeughalter haftet für Schäden, die ... 

... Haftpflichtversicherung zahlt

Gespräch mit DI Doris Wendler, Wiener Städtische VIG, Andreas Kößl, Uniqa, Walter Kupec, Generali

Das Verhalten der Jugendlichen hat sich deutlich geändert

Verschiedentlich wird erklärt, die Jugendlichen hätten kein Interesse mehr am Auto?

DI Doris Wendler, Wiener Städtische VIG: Wir sehen, dass die Jungen unter 23 Jahren tendenziell weniger den Führerschein machen oder sich selber Autos kaufen. Größter Beliebtheit erfreuen sich die Car-Sharing-Modelle. Das Interesse, ein eigenes Auto zu besitzen, ist bei Jugendlichen deutlich geringer als früher. Natürlich fahren einige auch mit dem Auto des Papas oder der Mama.
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GV: Die modernen Operationstechniken stellen die Organisation der Spitäler auf den Prüfstand 

Die modernen Operationstechniken bewirken, dass die Patienten oft nur über einen Tag ohne
eine folgende Übernachtung im Spital bleiben müssen. Auch die Ein- und Zwei-Tageaufenthalte nehmen zu. Somit steht die traditionelle Struktur der Krankenhäuser auf dem Prüfstand. Aber nicht nur die Organisation muss neu gedacht werden. Auch die Abrechnung der Leistungen ist neu zu konzipieren. Tatsächlich wurde bereits reagiert. Im Rahmen des öffentlichen Finanzierungssystems LKF wurde 2016 ein „bundeseinheitliches Modell für den spitalsambulanten Bereich“ beschlossen, das bis 1. Jänner 2019 in allen Bundesländern eingeführt werden soll. Man befindet sich in einer Vorbereitungs- und Umstellungsphase. Nicht nur die Abrechnung im Rahmen des LKF, das die Finanzierung durch die Landesgesundheitsfonds bestimmt, ist neu zu konzipieren. Auch die Verrechnung der Sonderklasse mit den Privatversicherungen ist anzupassen...
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Versicherungsrundschau 2018 03


In der Steiermark entsteht eine abgestufte Gesundheitsversorgung 

Interview mit den Vorstandsdirektoren der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft – KAGes –, Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Tscheliessnigg und Dipl.KHBW Ernst Fartek, MBA

22 Spitäler sind in 12 Verbünden zusammengefasst

Wie viele Spitäler betreut die KAGes?

Tscheliessnigg: Bei der Gründung der KAGes im Jahr 1985 bestanden 24 Spitäler. Jetzt haben wir 12 Spitäler mit 22 Standorten. Wir haben über Verbünde versucht, die Anzahl der Spitalseinheiten zu reduzieren. Außerdem unterhalten wir noch vier Landespflegezentren, kurz als LPZ bezeichnet...
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